Monat: März 2022

Abschied von Horst Winkelhag

Die Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) trauert um ihren Mitbegründer, langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Horst Winkelhag.

Horst Winkelhag zählte zu den zehn Gründungsmitgliedern der IFU im Jahre 1991 und war von 1995 bis 2018 deren Vorsitzender. „Sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement prägte die IFU und führte zu einem Mitgliederzuwachs auf heute mehr als 150 Unternehmen“, erinnert sein Nachfolger als IFU-Vorsitzender Professor Dr. Jürgen Höser.

„Horst Winkelhag war der „Motor“ der IFU, deren Leiter und Lenker. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz würde die IFU in ihrer heutigen Wahrnehmung in den regionalen und überregionalen Gremien der Wirtschaft und der Politik nicht bestehen“, so Höser weiter. Zahlreiche Ehrengäste, Bundes- und Landesminister sowie Repräsentanten wichtiger Industrieunternehmen, der IHK und des Handwerks, seien Winkelhags Einladung nach Frechen gefolgt.

Horst Winkelhag legte auch den Grundstein für den renommierten Wirtschaftspreis der IFU, der an Bürger und Betriebe verliehen wird, die sich für Frechen und seine Wirtschaft verdient gemacht haben.

„Er war eine kritische, aber auch eine herausragende und starke Persönlichkeit, der sich stets für die IFU und für seine Heimatstadt eingesetzt hat. Die IFU – aber auch die Stadt Frechen – verlieren mit ihm einen engagierten Mitbürger, einem Streiter für den Wirtschaftsstandort Frechen“, teilt der IFU-Vorstand in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Vorstand und Mitglieder der IFU seien Horst Winkelhag zu großem Dank verpflichtet. Die IFU wird Horst Winkelhag stets ein ehrendem Andenken bewahren.

Unterstützung für Firmen in der Ukraine

Die Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) appelliert an ihre Mitglieder, die Menschen in der Ukraine in ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben, um den Erhalt der Demokratie und der Gerechtigkeit zu unterstützen.

Foto: pixabay


In den Frechener Unternehmen werden Ansprechpartner mit Sprachkenntnissen in Englisch, Ukrainisch und Russisch gesucht, außerdem sollen Unternehmen und Belegschaft prüfen, ob sie eventuell Schlafplätze für Einzelpersonen und Familien zur Verfügung stellen können. Ukrainische Unternehmer sollen dabei unterstützt werden, ihre Arbeit an digitalen Arbeitsplätzen weiterühren zu können

„Die Ukraine hat eine erfolgreiche Startup-Szene mit knapp 2000 Unternehmen, die für die Zukunft des Landes und den Wiederaufbau nach dem Krieg wichtig sein werden. Viele Gründer und Mitarbeiter sorgen sich nicht nur um Leib, Leben und Demokratie, sondern auch um den Fortbestand dessen, was sie mühsam aufgebaut haben“, wendet sich die ukrainische Unternehmerin Olga Kravchenko an die Unternehmen in der EU. Sie selbst lebt aktuell in London, hat aber Familie und Mitarbeiter, die in verschiedenen ukrainischen Städten leben.

Die Firma JCB hat auf die Anfrage der IFU bereits reagiert und sich spontan bereit erklärt, sechs Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und betriebsintern nach möglichen Unterkünften zu fragen.

Theme: Overlay by Kaira Extra Text
Cape Town, South Africa