Monat: August 2024

Entspannter Austausch bei bestem Wetter

Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung feierten, gemeinsam mit der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU), auf dem Gelände der Gold-Kraemer-Stiftung (GKS) in Frechen-Buschbell, ein Sommerfest.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde sich auf dem weitläufigen Gelände, bei Fingerfood und kühlen Getränken, ausgetauscht. Auf reges Interesse stieß Karikaturenzeichner Dimitri „Dima“ Furman, der die Gäste, auf Wunsch, zeichnete. Begrüßt wurden diese von Dr. Jürgen Höser.

Der scheidende IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser (rechts) bedankte sich bei den Gastgebern des IFU-Sommerfestes, Professor Dr. Hans Josef Deutsch (2.v.re.) und Michael Goldbach von der Gold-Kraemer-Stiftung, für ihr Engagement.

„Frechen ist in Bewegung – es tut sich was“, freute sich der IFU-Vorsitzende Dr. Höser in seiner Begrüßungsrede. Und diese Bewegung sei „ausgesprochen positiv“. Gemeint seien damit der Baufortschritt am Mercedes-Standort und insbesondere die Einigung zum Bauvorhaben Logicor auf dem früheren Kaufhofgelände. Höser: „Wir freuen uns über die Einigung mit dem Investor und wir, der Vorstand der IFU, aber auch ich persönlich, bedanken uns bei der Verwaltung unter der Leitung von Frau Stupp und bei den Beigeordneten Frau van Cleef und Herrn Pöttgen und auch bei Herrn Stahlschmidt und seinem Team dafür, dass hier ein für alle Seiten, für alle Beteiligten, tragbarer und wirtschaftlich vernünftiger Kompromiss erarbeitet werden konnte.“

Die Frechener Wirtschaft erwarte, hoffe und wünsche sich, dass bei allen anderen laufenden Bauvorhaben, insbesondere beim Rhenania-Projekt, eine ebenso wirtschaftlich vernünftige Entscheidung und Einigung zu allen Detailproblemen gefunden würde.

Bei allem positiven gäbe es aber auch negative Aspekte. Dazu gehöre der sehr schleppende Fortschritt in Sachen Vollanschluss der Bonnstraße an die Autobahn A4. Möglichkeit zum Gespräch mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bekämen die Frechener aber bei der traditionellen Jahresendveranstaltung von Stadt und Interessenvereinigung. „Ich habe Herrn Minister Krischer eingeladen, als Ehrengast an der gemeinsamen Jahresendveranstaltung teilzunehmen. Er hat schriftlich zugesagt“, teilte Höser mit.

Abschließend verabschiedete er sich von den Gästen als 1. Vorsitzender der Interessenvereinigung. Nach sechs Jahren sei nun bald Schluss. Höser: „Es ist nun Zeit für einen Neuanfang – jünger, gesundheitlich fitter und vielleicht auch diplomatischer.“

Sein Dank richte sich an seine Vorstandskollegen – insbesondere an Franz Pierenkemper und Marc Bonte – für die langjährige Zusammenarbeit und ganz besonders an seine Frau Michaela Schmitz-Höser, die „trotz der ein und anderen – auch berechtigten – Kritik“ immer zu ihm gehalten habe.

Auch Bürgermeisterin Susanne Stupp richtete ihr Wort an die Gäste.

Auch die Frechener Bürgermeisterin Susanne Stupp sowie der Vorstandsvorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Professor Dr. Hans Josef Deutsch und der GKS-Geschäftsführer Michael Goldbach richteten ihr Wort an die Gäste. Die Gastgeber luden anschließend alle interessierten Gäste zu einer Führung durch den Hauptsitz der Stiftung, dem umgebauten ehemaligen Wohnhaus der Eheleute Paul und Katharina Kraemer, ein.

Der stellvertretende IFU-Vorsitzende Francesco Calio nahm Platz und ließ sich von dem Karikaturisten Dimitri „Dima“ Furman zeichnen.
Ebenso Ratsherr Kai-Uwe Tietz von der SPD….
… und Stefan Hoss von der CDU. Fotos: IFU
A4-Vollanschluss verzögert sich

A4-Vollanschluss verzögert sich

Abstimmungsprobleme zwischen den Versorgungsträgern, rechtliche Prüfungen und europaweite Ausschreibungen zur Aktualisierung unterschiedlicher Gutachten verzögern den Vollanschluss der Bonnstraße an die Autobahn A4.

Voller Hoffnung, dank positiver Signale aus der Politik, kehrte Ende des vergangenen Jahres eine Delegation der Stadt Frechen und der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU), angeführt von der Frechener Bürgermeisterin Susanne Stupp und dem IFU-Vorsitzenden Professor Dr. Jürgen Höser, aus Düsseldorf zurück.

In einem persönlichen Gespräch mit dem NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) wurde intensiv über den, seit vielen Jahren geplanten und schon in mehreren Wahlkämpfen versprochenen, Vollanschluss der Bonnstraße an die Autobahn A4 gesprochen.

Seit Errichtung des Teilanschlusses aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006 warten die Unternehmen in Frechen und viele Pendler auf den Vollanschluss an die Autobahn 4. Für die IFU ist er seit vielen Jahren ein zentrales Anliegen.

Die Aussagen des Ministers waren, unabhängig von den planerischen und technischen Problemen, sehr positiv und zustimmend. Der IFU-Vorstand sah im Anschluss „ein kleines Licht am Ende eines zugegeben langen Tunnels“. Dieses kleine Licht scheint nun erloschen.

„Wir erhielten jetzt eine deutlich zurückhaltendere Stellungnahme“ teilen IFU und Kreishandwerkerschaft mit. Sie hatten in Düsseldorf den aktuellen Sachstand abgefragt und in einem gemeinsamen Schreiben noch einmal die Dringlichkeit des Anschlusses für viele Unternehmen in der Region dargestellt. Zahlreiche Betriebe beteiligten sich an der Aktion.

„Die jetzige Antwort aus dem Ministerium lässt allerdings erahnen, dass es noch einige Jahre dauern kann, bis endlich Bewegung zu erkennen ist“, erklärt der IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser. „Bisher besteht keine Einigkeit zwischen den Beteiligten, sodass eine rechtliche Prüfung erfolgen muss“, teilt die Landesregierung mit. Wenn anschließend Planungskonzepte für die Leitungsverlegungen erstellt werden könnten, müssten die bereits erstellten fachtechnisch und umweltfachlichen Gutachten (Artenschutz, Landespflege, Verkehr, Lärm, Entwässerung, Schadstoffbelastung) aktualisiert werden. Der Ausbau befindet sich bereits seit 2016 im Planfeststellungsverfahren. Für die Aktualisierungen soll im kommenden Jahr ein externes Ingenieurbüro gesucht werden. „Vor diesem Hintergrund kann zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Auskunft eines Baubeginns gegeben werden“, endet das Antwortschreiben aus Düsseldorf.

„Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht einfach sind, wird die IFU nicht aufgeben, immer wieder insbesondere den Vollanschluss einzufordern; auch wenn dies noch Jahre dauern wird. Denn der Ausbau der Bauvorhaben auf den Bonnstraße, wird zu einer ständig steigenden Verkehrsbelastung im Bereich Bonnstraße und auch der Europaallee führen“, verspricht der IFU-Vorsitzende.

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Cape Town, South Africa